Einführung und Infrastruktur. 526 Jahre Erfahrung
Der Ursprung der Stadt geht auf ein Militärlager zurück, das Juan Rejón zu Beginn der Eroberung im Auftrag der Katholischen Könige auf der rechten Seite des Tals von Guiniguada errichten ließ. An dieser Stelle stehen heute die Kapelle von San Antonio Abad und das Kolumbus-Museum. Die Eroberung endete am 29. April 1483 und die Kastilier begannen mit der Besiedlung der Insel und dem Anbau von Zuckerrohr für den Export von Zucker auf die europäischen Märkte. Der Kern der jungen Stadt festigte sich in dem Bereich, in dem heute die Plaza Santa Ana und die Kathedrale liegen. So entstand das Stadtviertel, das heute Vegueta genannt wird und den ältesten Teil der Stadt darstellt. Die erste Expansion und die Piratenangriffe
Im Oktober 1595 konnte die Stadt den Angriff einer großen englischen Kriegsflotte unter dem Befehl von Francis Drake und John Hawkins zurückschlagen. Vier Jahre später aber, im Juni 1599, unterlag die Stadt bei einem Angriff des Holländers Van der Does. Dies ist eine der tragischsten Episoden der Stadt, denn sie wurde geplündert und in Brand gesteckt. Der Hafen "Puerto de la Luz" und die neuzeitlche Stadt
Las Palmas de Gran Canaria stand vor der großen Verwandlung in eine moderne Stadt. Der Hafen erweiterte die Horizonte der Stadt. Sein Bau brachte eine sofortige Aufwertung der strategisch günstig gelegenen Stadt auf den Schiffslinien über den Atlantik, eine Annäherung an Europa und einen ansehnlichen Aufschwung im Außenhandel. Offene und kosmopolitische Gesellschaft
Mit dem Bau des Hafens wird die Stadt zu einer Drehscheibe zwischen drei Kontinenten und es kommen Menschen aus allen Kontinenten in die Stadt. Die Bevölkerung von Las Palmas de Gran Canaria ist heute ein Schmelztiegel vieler Rassen, die im Laufe der Zeit eine offene und kosmopolitische Gesellschaft gebildet haben. Der Tourismusboom
Dienstleistungswirtschaft
In der zweiten Hälfte des 20. Jh. entwickelte sich eine komplexere Wirtschaft, die auf den Handelsaktivitäten des Hafens, dem Export von Feldfrüchten (Tomaten, Bananen, etc.) und vor allem dem Tourismus basiert. Die derzeitige Wirtschaft basiert hauptsächlich auf dem Tertiärsektor. Die produktiven Aktivitäten sind praktisch ohne Ausnahme auf den Hafen, den Handel und den Tourismus zugeschnitten. Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts Vitalität, Weltoffenheit und Frohsinn sind charakteristische Merkmale dieser Stadt, die ihre Infrastruktur umgekrempelt hat, um sie an das neue Jahrtausend anzupassen und so das Wohlergehen seiner Bürger und Besucher zu garantieren. Infrastruktur
Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren durch die Veranstaltung von Kongressen, Seminaren, internationalen Treffen und ähnlichen Veranstaltungen ein kulturelle und kommerzielles Zentrum in Europa zu werden. Sie bietet die nötige Infrastruktur, um den steigenden bedarf in diesem Bereich zu decken. Dies ist vor allem durch die kürzliche Einweihung des Auditorio alfredo Kraus - Palacio de Congresos möglich, denn dieses Zentrum bietet Platz für 3952 Teilnehmer, davon 1656 im Symphoniesaal und 2292 in den restlichen Sälen. Die Hotels der Stadt haben sich an die Bedürfnisse dieser Art von Tourismus angepasst. Derzeit finden zahlreiche Kongresse in diesen Hotels statt, die Räume mit Kapazitäten zwischen 15 und 450 Plätzen anbieten können. |